Biologische Uhren schätzen Alter oder Alterungstempo anhand von DNA-Methylierung, Proteinen, Metaboliten, Bilddaten und weiteren Signalen. Tony Wyss-Coray und Eric Topol betonen, dass verschiedene Uhren nicht dieselbe biologische Eigenschaft messen und ihre Resultate von Population und Methode abhängen.

Einige Modelle sagen Krankheiten oder Sterblichkeit statistisch voraus; zugleich können Organe derselben Person unterschiedlich schnell altern. Damit sind die Uhren interessante Forschungsmarker für Prävention und Studien, doch eine veränderte Kennzahl beweist allein keine Verjüngung.

Für einen breiten klinischen Einsatz braucht es Standardisierung, unabhängige Prüfung in vielfältigen Populationen und den Nachweis, dass eine Veränderung der Uhr mit besserer Gesundheit einhergeht. Der Beitrag nennt zudem Beteiligungen eines Autors an zwei Biotechnologieunternehmen.