Eine am 11. September in Cell veröffentlichte Arbeit beschreibt die Gabe von Knochenmarkzellen mit veränderter Oberfläche aus dem eigenen Körper an zehn Frauen mit fortgeschrittener Osteoporose. Im Abstract berichten die Autoren über weniger Frakturen und bessere Kennwerte der Knochenneubildung.
Das Register beschreibt eine Phase-1-Studie ohne Verblindung oder Kontrollgruppe mit primärem Fokus auf Sicherheit. Dieses Design kann die Wirkung des Eingriffs nicht zuverlässig von anderen Einflüssen trennen.
Redaktioneller Ausblick: Bei Bestätigung könnte eine gezieltere Zellzufuhr die Möglichkeiten regenerativer Medizin erweitern. Entscheidend sind Vergleichsstudien, langfristige Sicherheit und eine reproduzierbare Herstellung des Zellpräparats. Das Ergebnis ist kein Anlass, eine bestehende Behandlung zu ändern.
Ein optimistischer Termin für eine verfügbare Therapie lässt sich daraus nicht ableiten. Geprüft wurden Autorenabstract und Register; der Volltext des Verlags war nicht zugänglich. Detaillierte Ergebnisse und Interessenkonflikte konnten deshalb nicht unabhängig geprüft werden.

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