Eine am 8. September in Nature Methods veröffentlichte Studie stellt IRIS vor. Das Modell lernt aus kontrollierten Eingriffen in menschliche pluripotente Zellen und schätzt Signalzustände in Atlanten von Mausembryonen.

Das Team untersuchte sechs wichtige Signalwege. Die Methode sucht übertragbare Muster der Genaktivität, keine direkt aufgezeichneten Nachrichten zwischen Zellen. Einige Vorhersagen wurden anschließend experimentell geprüft.

Potenzial sehen wir bei der Suche nach Bedingungen für die Herstellung von Zellmodellen im Labor. Wenn das Modell die Zahl sinnvoller Testkombinationen zuverlässig verkleinert, könnte es die Optimierung einzelner Protokolle erleichtern.

Die Übertragbarkeit zwischen Laboren, Messverfahren und weiteren Zelltypen muss noch geprüft werden. Ein Ergebnis aus einem embryonalen System belegt allein weder die Wiederherstellung eines erwachsenen menschlichen Organs noch eine wirksame Behandlung.

Optimistische redaktionelle Schätzung: Ein unabhängiger Laborpilot könnte 6–18 Monate dauern. Ein klinischer Zeitplan lässt sich aus dieser Studie nicht ableiten.