Eine am 28. August in Nature Electronics veröffentlichte Studie nutzt die Polarisation von Galliumnitrid-Schichten, um bewegliche Elektronen und Löcher ohne gezielte Dotierung auszugleichen.
Ein gleichmäßigeres elektrisches Feld begrenzt lokale Belastungen. Die Forschenden maßen Durchbruchspannungen über 3,9 kV bei Dioden und über 3,4 kV bei Transistoren.
Mögliche Anwendungen sind kleinere Stromrichter für Energiesysteme oder Rechenzentren. Die Durchbruchspannung im Labor ist jedoch nicht die zulässige Dauerspannung eines Produkts.
Weitere Arbeiten müssen Lebensdauer, Fertigungsausbeute, Gehäusetechnik und das Verhalten des gesamten Stromrichters prüfen. Das Experiment allein bestimmt keine Stromersparnis im realen Einsatz.
Redaktionelle Schätzung: Bei erfolgreicher Entwicklung könnten Pilotstromrichter in 2–5 Jahren folgen. Eine breitere Nutzung hängt von Zuverlässigkeit und Kosten ab; ihr Zeitpunkt ist noch nicht belastbar bestimmbar.

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